Verdacht auf ADHS?
Viele Erwachsene leben jahrelang mit Konzentrationsproblemen, innerer Unruhe oder Impulsivität – ganz ohne zu wissen, dass ein Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätssyndrom (kurz ADHS) dahinterstecken könnte. Unsere Praxis kann Ihnen helfen, Klarheit zu gewinnen.
Wir bieten eine spezialisierte Diagnostik für Erwachsene mit möglichen ADHS-Symptomen – dafür muss keine Diagnose im Kindesalter vorliegen!
Warum eine Diagnose im Erwachsenenalter hilfreich sein kann
Viele Menschen entwickeln über Jahre hinweg Strategien, um ADHS-Symptome auszugleichen. Besonders dann, wenn die erlebten Spannungen oder Probleme bereits seit der Kindheit bestehen, werden diese Strategien oft so selbstverständlich in den Alltag integriert, dass sie, ebenso wie die zugrunde liegenden Symptome, mit der eigenen Persönlichkeit verschmelzen. In solchen Fällen passiert es häufig, dass sowohl die Symptome, als auch die Kompensationsmechanismen als fester Teil der eigenen Identität wahrgenommen werden. Ihr Behandlungsbedarf wird häufig nicht mehr erkannt, selbst dann, wenn sie die Lebensqualität maßgeblich beeinträchtigen. Trotz der Kompensationswirkung individuell erlernter Strategien, bleibt dennoch oft ein Gefühl von Überforderung, Stress oder „nicht mithalten können“. Eine Diagnose im Erwachsenenalter kann entlasten, vergangene Erfahrungen in einem neuen Licht erscheinen lassen und durch das gewonnene Verständnis ein echtes Aha-Erlebnis bieten. Oft ist sie der erste Schritt zu gezielter Unterstützung und Klarheit über die eigene Situation und dem dazu passenden Therapieeinstieg.
Häufige Fehldeutung: Alles nur Stress?
Typische Anzeichen wie Konzentrationsprobleme, innere Unruhe oder eine schnelle Überforderung durch äußere Reize werden oft als normale Reaktionen auf den Alltag interpretiert. Beruflicher Druck, familiäre Verpflichtungen oder ein „hektisches Leben“ scheinen die naheliegende Ursache zu sein. Nicht selten spielen diese Faktoren auch eine Rolle. Eine tiefergehende Abklärung ist jedoch ausgesprochen sinnvoll. denn Betroffene leben häufig über viele Jahre mit einer unbehandelten ADHS, oft, ohne zu wissen, dass ihre Schwierigkeiten überhaupt einen Namen haben.
Mögliche Hinweise auf ADHS auf einen Blick:
Ablauf der Diagnostik in unserer Praxis
Die Untersuchung findet meist über vier Sitzungen à 50 Minuten statt. Sie umfasst:
Ziel ist eine fundierte und nachvollziehbare Diagnose nach anerkannten Kriterien (DSM-5 / ICD-10).
Kosten & Abrechnung
Bitte beachten Sie, dass wir eine ADHS-Diagnostik alleinig für Privatversicherte oder Selbstzahler anbieten können.
Für Privatversicherte werden die Kosten in der Regel von der privaten Krankenversicherung übernommen. Die Abrechnung erfolgt auf Basis der Gebührenordnung für PsychotherapeutInnen (GOP).
Für Selbstzahler*innen bieten wir ein Komplettpaket an, welches die oben genannten Leistungen enthält. Der Gesamtpreis beläuft sich hierfür auf 500,00€ inklusive aller Leistungen.
Diagnose ADHS – wie geht es weiter?
Wir lassen sie im Fall einer Diagnose nicht alleine. Gemeinsam mit Ihnen besprechen wir ausführlich die Ergebnisse der Untersuchung und ordnen diese verständlich und nachvollziehbar in Ihre persönliche Lebenssituation ein.
Sie erhalten von uns eine umfassende Rückmeldung, die nicht nur die Befunde klar erläutert, sondern auch mögliche nächste Schritte aufzeigt. Dabei legen wir großen Wert darauf, individuell auf Ihre Bedürfnisse, Herausforderungen und Ressourcen einzugehen.
Auf Grundlage der Diagnose entwickeln wir gemeinsam Empfehlungen, die zu Ihnen passen – sei es in Form einer externen therapeutischen Begleitung, einer medikamentösen Behandlung, eines ADHS-spezifischen Coachings oder anderer unterstützender Maßnahmen.